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30. Jun 22 I Rahn-Steinacker hinterlässt prägende Bauten


Große Runde zum Abschied von Friederike Rahn-Steinacker Foto: Rolf Oeser

Eine Vielzahl an Baumaßnahmen der Evangelischen Kirche in Frankfurt – nach der Bildung des Stadtdekanats Frankfurt und Offenbach 2019 in beiden Kommunen – hat Friederike Rahn-Steinacker begleitet. Nach 22 Jahren an der Spitze der Bauabteilung des Evangelischen Regionalverbandes (ERV) geht sie Ende Juni in Pension.

Bestehendes in Augenschein zu nehmen, Alt und Neu zu verbinden, eine neue Gesamtgestaltung zu schaffen, nennt die aus dem Amt scheidende 63-Jährige als Merkmale ihrer Arbeit. Aufgaben, der sich die in München aufgewachsene und seit Jahrzehnten im Rhein-Main-Gebiet lebende Architektin auf vielerlei Weise im Laufe ihres Berufslebens gestellt hat.

Der Umbau zur Jugendkulturkirche Sankt Peter an der Bleichstraße Anfang der Zweitausender und die Schaffung der Evangelischen Akademie Frankfurt auf dem Römerberg bis 2017 sind zwei Beispiele für Projekte unter ihrer Ägide.

Bei den in Modulbauweisen errichteten evangelischen Kitas war es Rahn-Steinacker wichtig, keine gesichtslosen „Schuhkartons“ in der Stadtlandschaft zu platzieren, sondern mit dem in Frankfurt-Fechenheim ansässigen Architekten Ferdinand Heide ein Modul zu entwickeln, das sowohl in punkto Nutzung als auch hinsichtlich der Ästhetik überzeugt. Offenkundig ist es gelungen: „Die Stadt hat uns das Modell sogar abgekauft“, sagt Rahn-Steinacker durchaus stolz.

Umdenken, Finanzen im Blick haben, das prägte Rahn-Steinackers Arbeit für den ERV. Rund 130 Millionen hat sie „im Laufe der Jahre verbaut“, allein 79 Millionen gingen für Gemeindliches drauf. Neue Gebäudekonzepte, Abgabe von Flächen, Renovierungen, aber auch Bauen von Neuem, beispielsweise das Gemeindehaus in Zeilsheim, galt es für Rahn-Steinacker und ihre Abteilung in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu stemmen.

Friederike Rahn-Steinacker verweist auf ihr Team in der Bauabteilung. Von 17 auf 45 Personen ist es während der vergangenen zwei Jahrzehnte gewachsen, „die haben da immer eine ganz wichtige Rolle gespielt, ohne die wäre das nicht gegangen“.



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