23. Mai 24 I „Grundgesetzjubiläum – Interreligiös“ am Eisernen Steg, in der Stadtbibliothek und im Netz
- 22. Mai 2024
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Juli 2025

Kooperationspartner:innen stellen Projekt vor
Am 23. Mai 2024 wird das Grundgesetz 75 Jahre alt: Eine Gruppe von Frankfurter Religionsgemeinschaften und interreligiösen Dialoginitiativen nimmt das zum Anlass, von Mittwoch, 8. bis Montag, 27.Mai 2024, ein interreligiöses Grundgesetzjubiläum der besonderen Art organisieren.
Im Zentrum dieser interreligiösen Veranstaltung, für die die Frankfurter Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg die Schirmherrschaft übernommen hat, steht eine Open-Air-Ausstellung. Sechzig Frankfurter Bürger:innen, bekannte und unbekannte, alte und junge, Frauen und Männer, mit und ohne Religion wurden für diese Ausstellung zusammen mit ihrem persönlichen Demokratiebekenntnis von dem Fotografen Wolf Kunik festgehalten.
Diese Ausstellung zur deutschen Verfassung ist vom 8. bis 27. Mai 2024 auf dem Eisernen Steg zu sehen und wird von einem spannenden Begleitprogramm im Internet, einer Vernissage und Finissage in der Stadtbibliothek und anderen Veranstaltungen begleitet. Dabei wollen die Veranstaltenden das Grundgesetz nicht nur feiern, sondern auch die einzelnen Artikel diskutieren und auf ihre Aktualität hin überprüfen.
Wie aktuell kann ein Grundgesetz sein, das für eine Gesellschaft entwickelt wurde, die sich in den vergangenen 75 Jahren durch Migration, Säkularisierung und Individualisierung zunehmend verändert hat? Oder ist dieses Grundgesetz heute vielleicht sogar aktueller als bei seiner Verabschiedung?
Am Freitag, 26.April 2024, um 10.30 Uhr werden Vertreter:innen der Kooperationspartner das Projekt „Grundgesetzjubiläum – Interreligiös“ in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei in der Hasengasse 4 in Frankfurt vorstellen und über die Ziele und die Zielgruppen, die sie mit ihrer besonderen Open-Air-Aktion erreichen wollen, sprechen.
Teilnehmen werden an der Pressekonferenz:
Christine Huck, Leiterin Medienvermittlung, Stadtbücherei Frankfurt
Petra Kunik, Vorsitzende Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Frankfurt
Leah Frey-Rabine, Chasan, Vertreterin von BEYOND. The European Network for Religious Progressives
Susanna Faust Kallenberg, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog, Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach
Dr. Ertugrul Sahin (Center for Cultural Heritage), Universität Heidelberg
Nura Frömel, Vorsitzende des Rates der Religionen
Dr.Dr. Peter Noss, Referent für christlich-jüdischen Dialog im Zentrum Oekumene der EKHN und der EKKW
Das Projekt und das damit verknüpfte Programm werden organisiert von:
Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, Katholische Stadtkirche Frankfurt, Rat der Religionen Frankfurt, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt, Bosniakisches Kulturzentrum Frankfurt, Abu Bakr Moschee Hausen, Arbeitsgemeinschaft der Türkischen Moscheevereine in Frankfurt, MTO Sufi-Verband e.V., Beyond - The European Network for Religious Progressives, Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Heidelberg Center for Cultural Heritage der Universität Heidelberg, Stadtbücherei Frankfurt und Unter einem Zelt e.V..
Das Projekt wird finanziell gefördert von dem Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach, der Katholischen Stadtkirche Frankfurt, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt, dem Rat der Religionen Frankfurt, dem Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW, der Stiftung „Weißt du, wer ich bin“, der Buhmann-Stiftung und dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt

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