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27. Jun 23 | Team der Stadtversammlung radelt in bestes Drittel


Mit dem Fahrrad durch Frankfurt - gut fürs Klima und gesund. Foto: Tobias Cornille

Das Team der Stadtversammlung der Frankfurter Katholik:innen hat beim diesjährigen Stadtradeln 7173 Kilometer zurückgelegt und es auf Rang 24 von 283 geschafft. 53 Radelnde beteiligten sich im Team, das erneut augenzwinkernd den Namen "Unterwegs im Namen des Herrn" trug und damit auf den Film "Blues Brothers" anspielte. Stadtradeln ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man bereits jeden Tag fährt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs war. Jeder Kilometer zählt. "Wir haben in diesem Jahr zum zweiten Mal am Stadtradeln teilgenommen und damit aktiv und sichtbar zum Klimaschutz beigetragen", sagt Marianne Brandt, Vorsitzende der Stadtversammlung. "Ich finde besonders schön, dass die Radelnden mit dem Ende der Aktion nicht das Radfahren aufgeben, sondern weiterhin auf das Rad steigen und für uns alle, die heutige und künftige Generationen, die Welt ein Stück besser machen." Sie habe sich sehr gefreut, dass auch die Evangelische Kirche in diesem Jahr erstmalig dabei war, so Marianne Brandt: "Bei der Aufzeichnung der geradelten Kilometer haben sie uns sogar übertroffen und es auf Platz 23 geschafft. So liegen die Kirchen direkt nebeneinander und werden mit ihrem Engagement für die Schöpfungsverantwortung sichtbar."

1000 Teilnehmer:innen mehr als im Vorjahr

Am Samstag wurden die besten Teams von Stadtrat Stefan Majer, Dezernent für Mobilität und Gesundheit, auf der weltgrößten Fahrrad- und Mobilitätsmesse Eurobike für ihr Engagement geehrt. Zusammen mit Friederike Lebus vom Klima-Bündnis, Joachim Hochstein vom Radfahrbüro der Stadt Frankfurt, Susanne Neumann vom ADFC Frankfurt und Stefanie Hartlep vom integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagement wurden besondere Leistungen hervorgehoben, wie die Stadt Frankfurt mitteilte 5220 Menschen – das sind erneut über 1000 mehr als im Vorjahr – haben in 283 Teams (24 mehr als 2022) an der Klima-Bündnis-Kampagne in Frankfurt teilgenommen. Dabei wurden 973.384 Kilometer geradelt und damit 158 Tonnen CO2 vermieden, wenn das Fahrrad anstelle des Autos genutzt wurde. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresausstoß von rund 75 Pkw. „Ich danke allen Teilnehmenden und bin begeistert, dass wir auch in diesem Jahr die Zahlen und damit unseren Beitrag für ein besseres Klima weiter beachtlich steigern konnten“, freute sich Stadtrat Majer und fuhr fort: „Die Aktion Stadtradeln ermöglicht auch, die stetig neu entstehenden Radwege in unserer Stadt auszuprobieren und die täglichen Wege mit dem Rad neu zu erkunden.“

Bevorzugtes Verkehrsmittel

„Das Fahrrad ist für immer mehr Menschen in unserer Stadt die bevorzugte Mobilitätsform – nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei der Bewältigung der Wege im Alltag“, sagte auch Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. „Das ist gut, denn Radfahren ist Mobilität ohne gesundheitsschädigende Luftschadstoffe. Jede Radfahrerin, jeder Radfahrer mehr ist eine lokale Antwort auf den globalen Klimawandel.“ „Robert‘s Team“ erreicht in den Kategorien „meiste Teilnehmende“, „meiste Kilometer“ und „meiste Fahrten“ jeweils den ersten Platz. Das Team des Unternehmens RTO konnte 354 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktivieren, in 21 Tagen 63.891 Kilometer und 5641 Fahrten zurückzulegen. Den zweiten und dritten Platz belegen die Teams „ADFC-Team Frankfurt“ (56.489 Kilometer, 2842 Fahrten) und „Cycling for Science: Goethe, Senckenberg & Friends“ (53.063 Kilometer, 5091 Fahrten). Die meisten Kilometer pro Teammitglied erstrampelten „Die Wetterfrösche“ des Deutschen Wetterdienstes: durchschnittlich 928 Kilometer pro Radlerin und Radler. Davon trug Thomas Naatz stolze 3142 Kilometer der Gesamtkilometer für sein Team bei. Dafür gab es eine Urkunde in Gold und eine Back-Packer-Fahrradtasche. Ahmed Camovic vom Gymnasium Römerhof hat mit 134 die größte Anzahl an Fahrten in einem Team notiert und erzielt damit den ersten Platz. Olena Oborska von „Robert‘s Team“ erhält einen Ehrenpreis für 162 in der Ukraine geradelte Fahrten. Beim Schulradeln in der Kategorie „meiste Kilometer pro Kopf“ siegt die Kasinoschule ‒ sie erhielt einen Scheck über 500 Euro. Mit je 250 Euro wurden außerdem die Bergiusschule und die Heinrich-Kleyer-Schule geehrt. Das Umweltamt, das die Kampagne für das Stadtgebiet organisiert, drückt bereits die Daumen für das nächste Jahr und hofft, dass 2024 noch mehr Menschen mit viel Spaß dabei sein und für ein gutes Klima radeln werden, denn jeder Kilometer zählt. Mehr Informationen zu „Stadtradeln“ in Frankfurt gibt es unter frankfurt-greencity.de.

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